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Unterhaltungsindustrie vs. eigene Kunden, Runde 3

… wahrscheinlich eher Runde 11 oder so, aber diese Nachricht belegt mal wieder die besondere Dreistigkeit einer sterbenden Industrie im Dauerfeldzug gegen ihre eigenen Kunden:

Neuerdings mahnen die Winkeladvokaten der MAFIAAs sogar solche Kunden ab, die legal erworbene, gebrauchte CDs, Bilder, etc. im Internet verkaufen möchten. Telepolis schreibt:

Bei den genauen Gründen, warum etwas in der Vergangenheit legal erworbene nun nicht mehr verkauft werden darf, werden die Kanzleien selten spezifisch. Teilweise sollen urheberrechtliche Frist- und Vorschriftsänderungen dafür verantwortlich sein, teilweise eine mangelnde “urheberrechtliche Erschöpfung” für außerhalb der EU hergestellte “Werkstücke”. Häufig handelt es sich auch um Aufnahmen, über die sich Rechteinhaber streiten.

Langsam muss man sich eigentlich gar nicht mehr fragen, ob die es nur noch nicht verstanden haben. Nach etlichen Jahren konsumentenfeindlicher Possen darf man denen meiner Meinung nach mittlerweile bewusst böse Absichten unterstellen. Die wissen, dass man sie bald nicht mehr braucht, und versuchen einfach, solange wie es noch geht, den letzten Cent aus jedem rauszupressen, wo mit ihrem Rechtekatalog noch was zu holen ist. Ein widerwärtiges Geschäft.

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