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Festivalguide 2008, Teil 1: Reggae

Auch in diesem Jahr sind sämtliche Festivalprogramme wieder hochkarätig besetzt, was dem geneigten Festivalbesucher die Wahl nicht gerade leicht macht. In der schieren Masse verliert man außerdem schnell die Übersicht. Grund genug für eine kleine Festivalguide-Reihe in unserem bescheidenen Medium.

Im ersten Teil hat sich marox die Mühe gemacht Euch ein paar Empfehlungen für die besten Reggae-Festivals der Saison zusammenzustellen…

Chiemsee Reggae Summer (22. - 24.08.)Chiemsee Reggae Summer

Der Chiemsee Reggae Summer in Übersee ist sicherlich das am einfachsten zu erreichende Festival, da das Gelände nur etwa 30 Minuten von der Rosenheimer Innenstadt entfernt ist. Zudem gilt das Festivalticket fast in ganz Süddeuschland in Zügen der Deutschen Bahn als Fahrschein für die Hin- und Rückfahrt. Musikalisch bietet der CRS 2008 neben Weltstars wie Shaggy, Sizzla und Beenie Man auch Auftritte nationaler und genreübergreifender Künstler wie Nosliw oder Clueso. Ein rundes Programm, das für jeden Geschmack etwas bietet.

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Reggaejam Bersenbrück (08. - 10.08.)Reggaejam Bersenbrück

Etwas weiter hat man es da schon zum Reggaejam nach Bersenbrück. Satte 800km Anreise müssen auf sich genommen werden wofür man vom Festival aber mehr als reichlich entschädigt wird. In absolut entspannter Umgebung wird ein ebenso außergewöhliches wie umfangreiches Lineup mit Künstlern wie Ken Boothe, Michael Rose, Junior Reid oder Josey Wales präsentiert, welches den Vergleich mit den großen europäischen Festivals keinesfalls fürchten muss.

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Summerjam (04. - 06.07.)Summerjam

Das Summerjam Festival am Fühlinger See in Köln ist mit ca. 30.000 Besuchern das größe Reggae-Festival in Deutschland. Dementsprechend ist auch das Programm bestens bestückt. Mit Auftritten von Künstlern wie Stephen Marley, Tarrus Riley, Derrick Morgan oder Patrice sind auch hier mehr als nur ein Paar große Namen vertreten. Dazu gibt es wie auch schon in den letzten Jahren beste DJ- und Soundsystem-Action in den extra dafür vorgesehenen Partyzelten, was in dieser Qualität sicherlich kein anderes Festival zu bieten hat.

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Rototom Sunsplash (03. - 12.07.)Rototom Sunsplash

Europas ungeschlagene Nummer 1 ist und bleibt das Rototom Sunsplash in Udine. Nirgends bekommt man so viel Reggae geboten was aber auch etwas Ausdauer voraussetzt. Verteilt auf 10 Tage kann man dort ein Programm bestaunen, das locker für 2 oder sogar 3 “normale” Festivals ausreichen würde. Jah Cure, Tarrus Riley, Pressure und Queen Ifrica sind nur ein kleiner Auszug aus dem Programm, das noch einiges mehr zu bieten hat.

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Reggae Sundance (08. - 10.08.)Reggae Sundance

Das Reggae Sundance in der Nähe von Eindhoven in den Niederladen vereint alle guten Seiten der zuvor genannten Festivals zu einem Einzigen. Das wunderschöne Gelände am See mit Sandstrand sowie das sorgsam ausgewählte Programm mit Auftritten von Burning Spear, Luciano oder Groundation sind nur zwei Gründe für den Erfolg und die Beliebtheit des Festivals, das jährlich mittlerweile ca. 20.000 Besucher begrüßt.

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5 Kommentare zu “Festivalguide 2008, Teil 1: Reggae”

  1. Basti

    Ich war mehrmals auf dem Summerjam und mehrmals am Chiemsee, aber Bersenbrück fand ich (abgesehen vom Lineup) bis jetzt mit Abstand am besten. Ist einfach schön, wenn das Ganze zwar groß ist, aber nicht so kommerziell. Günstige Preise, die lokale Feuerwehr und der Fußballverein verkaufen Würstchen und Bier, alle sind unglaublich nett. Außerdem nur einen einzigen Polizisten gesehen, und zwar am Ende des letzten Tages über den Parkplatz fahren. Top-Tipp für den sommerlichen Reggae-Chillout!

  2. tom

    recht hast! kannst gleich dieses jahr wieder mitfahrn :-)

  3. Basti

    Weißte was? Vielleicht mach ich das sogar. :)

  4. achiney

    rototom sunsplash < -”gebongt”
    reggae jam < -so gut wie “gebongt”
    chiemsee reggae summer< - muss ich wohl bei free entry

    summerjam u. reggae sundance fallen wegen datumsüberschneidungen für mich sowieso flach :)

  5. bababushment

    zum Sundance muss ich dazusagen dass es das am schlechtestens organisierte festival is des ich ja erlebt hab. trotz karte mehrere stunden am eingang anstehen, keine trinkwasserversorgung, am zeltplatz gigts nur muffins zu essen, kein geschäft zum selbstversorgen…usw.

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